FeaturedGesetze können geändert werden….

…und daher kann es sein, dass früher veröffentlichte Artikel irgendwann nicht mehr auf dem Stand der aktuellen Gesetze sind. Gerichtliche Entscheidungen, die Jahre alt sind, können heute vielleicht gar nicht mehr ergehen. Ich möchte sie aber trotzdem nicht löschen, da manchmal auch eine ältere Entscheidung interessant sein kann. Bitte bedenken Sie dies, wenn Sie sich hier informieren! Frohes Lesen! 🙂

Häusliche Pflege: 125 € Entlastungsbetrag auch noch rückwirkend möglich!

Das SGB XI sieht für Pflegebedürftige in häuslicher Pflege einen Entlastungsbetrag in Höhe von 125 € monatlich vor. Dies ist in § 45b SGB XI geregelt. Der Anspruch entsteht von Gesetzes wegen, wenn die Voraussetzungen vorliegen. Das Geld erhält der Pflegebedürftige, indem er Nachweise über die entstandenen Kosten bei der Pflegekasse einreicht. Die Folge ist dann eine Kostenerstattung, indem der Pflegekasse seine Ausgaben bis zu 125 € monatlich erstattet bekommt.

In eigener Sache: Referendariatsplatz zu vergeben

In der Holtenauer Str. 3 in Kiel besteht jetzt für Referendarinnen und Referendare die Möglichkeit, die Anwalts- oder Wahlstation mit dem Fachgebiet „Sozialrecht“ zu füllen. Wenn Sie noch nicht sicher sind, ob Sie die Station ausschließlich mit diesem Thema verbringen sollten: da können wir uns drüber unterhalten! 🙂 Denn es besteht eine Kooperation mit anderen Rechtsanwälten, bei denen Sie auch die anwaltliche Seite des Zivilrechts, insbesondere Medizinrecht und Pferderecht, kennenlernen können.

Schauen Sie doch mal hier:

https://kanzlei-sh.de/stellenangebot/

Darlehen: Wie darf sich ein Hartz-IV-Empfänger Geld leihen?

Es kommt nicht selten vor, dass sich ein Hartz-IV-Empfänger Geld leihen muss. Die Gründe dafür können vielfältig sein – bei den geringen Regelsätzen ist nicht viel Phantasie erforderlich, um sich vorstellen zu können, dass die Kosten für den Ersatz einer kaputten Waschmaschine oder eine Autoreparatur nicht einfach so angespart werden können. Manchmal muss auch einfach nur die Zeit mit einem Darlehen überbrückt werden, bis das Jobcenter den Leistungsanspruch geprüft hat und die Auszahlung in Gang gekommen ist.

Auslandsaufenthalt: Änderung im SGB XII

Pünktlich zur Feriensaison wurde in das SGB XII eine Änderung bezüglich des Auslandsaufenthalts eingefügt. Aus § 41a SGB XII ergibt sich nun, dass Beziehern von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung bei vorübergehendem Aufenthalt im Ausland keine Leistungen mehr zustehen. Dies betrifft alle Aufenthalte, die ununterbrochen länger als vier Wochen dauern.